Spirituelle Begleitung

Fortbilden – Begleiten – Pflegen

Rigpas Programm für spirituelle Begleitung ist überkonfessionell und basiert auf den universellen spirituellen Prinzipien von Liebe, Mitgefühl, Toleranz und Verantwortungsbewusstsein für sich selbst und andere. Es wurde 1993 nach der Veröffentlichung von Sogyal Rinpoches Tibetischem Buch vom Leben und vom Sterben auf Wunsch zahlreicher Fachkräfte aus Gesundheits- und Sozialeinrichtungen gegründet, die praktische Wege kennen lernen wollten, das Mitgefühl und die Weisheit der tibetisch-buddhistischen Lehren in ihre Arbeit einzubeziehen.


Im Verlauf der vergangenen Jahre haben sich mehrere Aspekte des Programms entwickelt:

Kursprogramm
a)    für Mitarbeiter im Gesundheits- und Sozialwesen
b)    für die Öffentlichkeit - Interessierte und Betroffene

Gruppen für
a)    Kranke
b)    Trauernde

In den vergangenen siebzehn Jahren haben wir zahlreiche Kurse in Krankenhäusern, Hospizen und Universitäten gegeben, weltweit mehr als 30.000 Fachkräfte und ehrenamtliche Helfer aus medizinischen und sozialen Einrichtungen fortgebildet und viele Menschen und deren Familien im Umgang mit schwerer Krankheit, Tod und Trauer unterstützt.

Das Programm hat zunächst mit spezialisierten Kursen für Personal aus dem palliativmedizinischen Bereich, aus der Hospizarbeit und der Trauerbegleitung begonnen. Christine Longaker hat mit ihrem Buch Dem Tod begegnen und Hoffnung finden maßgeblich dazu beigetragen die tibetisch-buddhistischen Lehren in einen säkularen, medizinischen und überkonfessionellen Kontext zu stellen.

In unserer neu entwickelten Kurs- und Seminarreihe „Mitgefühl und Präsenz“ sprechen wir alle Berufsgruppen im Gesundheits- und Sozialwesen an. Der ganzheitliche Ansatz des Kursprogramms umfasst die praktische, emotionale und spirituelle Dimension in der Begleitung von Menschen und geht damit weit über herkömmliche, medizinische Modelle hinaus. Teilnehmer lernen Schritt für Schritt, wie sie Achtsamkeit, Meditation und Mitgefühlsübungen in jeder Situation angemessen anwenden können. Sie werden befähigt, achtsam und präsent für andere da zu sein, und dabei auch ihre eigenen Bedürfnisse für Heilung und Transformation zu erkennen, womit unter anderem dem Gefühl des Ausgebranntseins vorgebeugt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie unter www.spcare.org

Begleitung und Pflege
ist ein weiterer wichtiger Aspekt unserer Arbeit. So entsteht in Bad Saarow, im Südosten von Berlin zur Zeit das erste Spiritual Care Center in Deutschland, ein Zentrum für Spirituelle Begleitung und gleichzeitig ein buddhistisches Wohnprojekt.

Mehr Information finden Sie unter www.spiritualcare-center.de